Certilingua:

Das Label zum Abitur für

Mehrsprachigkeit und internationale

Kompetenzen

Wozu CertiLingua?

 

Das CertiLingua Exzellenzlabel für mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen führt Schülerinnen und Schüler zu sprachlicher und kultureller Vielfalt und bereitet sie zugleich auf die durch wirtschaftliche Globalisierung und fortschreitende internationale Vernetzung notwendige Mobilität in persönlicher Lebensgestaltung, Weiterbildung und Beruf vor.

 

Kurz nach der Einführung des Labels im Jahr 2007/08 wurde die Marienschule in den Kreis der etwa 25  Pilotschulen des Projekts aufgenommen. Seither streben regelmäßig sprachlich gute und sehr gute Schülerinnen das Zertifikat an. Certilingua kann das bi-Zertifikat sinnvoll ergänzen und  wird als Zusatz zum Abitur vergeben.

 

CertiLingua eröffnet neue Wege

 

Mit dem Exzellenzlabel werden Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet, die mit dem Abitur besondere Qualifikationen in europäischer / internationaler Dimension nachgewiesen haben. Dazu gehören neben hoher Kompetenz in zwei Fremdsprachen (Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens, mindestens Note „Gut“) auch bilinguale Sachfachkompetenz aus der Q-Phase (mindestens Note „Gut“) sowie der Nachweis europäischer und internationaler Handlungsfähigkeit aus einem eigenen Projekt. Das CertiLingua Exzellenzlabel soll den Absolventinnen und Absolventen den Zugang zu international orientierten Studiengängen erleichtern oder berufliche Perspektiven im europäischen / internationalen Kontext ermöglichen.

 

Die Kriterien zum Erwerb

 

 -   Schriftliche Fortführung zweier moderner Fremdsprachen aus der Sekundarstufe I bis zum Abitur (mindestens Note „Gut“). Die Vertiefung in den (kostenfreien) Vorbereitungskursen der Marienschule für die Zertifikate Cambridge und DELF wird empfohlen, die (kostenpflichtige) Prüfung in diesen Zertifikaten hingegen ist nicht Voraussetzung für CertiLingua.

 

  • Bilinguales Arbeiten in den letzten zwei Jahren der Schullaufbahn im bilingualen Sachfach oder einem Kurs mit entsprechenden bilingualen Modulen (mindestens Note „Gut“).

 

  • Durchführung eines internationalen Projektes: Bearbeitung und Darstellung einer eigenständig entwickelten Fragestellung anhand einer internationalen Begegnung von i.d. Regel mindestens zwei Wochen und Dokumentation in einer der Fremdsprachen in 8-10 Seiten in der Q2.

 

  • Notenspiegel in den Sprachen und dem bilingualen Sachfach in der Qualifikationsphase in der Regel mindestens „Gut“.

 

Projekt und Dokumentation

 

Vor Beginn des Auslandsaufenthalts sollte Rücksprache mit dem Tutor genommen werden, um Fragestellung und Vorgehensweise festzulegen. Zentral sind Wahrnehmen, Beobachten, Beschreiben und Reflektieren kultureller Unterschiede anhand einer gegliederten Struktur. Dabei geht es um selbst Erlebtes aus Gesprächen und Begegnungen, nicht um verfügbare Darstellungen aus Texten und Medien. Ein Schwerpunkt liegt auf der eigenständigen Durchführung und Reflexion dieses Prozesses und der angemessenen sprachlichen Gestaltung in einer der Fremdsprachen.

 

 

Information   und Beratung

 

Die Jahrgänge der Oberstufe werden fortlaufend zu Beginn des Schuljahres über das Label informiert. Die Vorbereitung des Projekts und der Dokumentation erfolgt in individueller Beratung durch die Fachlehrer. Alle offiziellen Dokumente unter  www.certilingua.net  und gern auf Anfrage.

 

Ansprechpartner: Dr. Christian Berkemeier